Fragen und Antworten

Wie finanziere ich meine Eigentumswohnung am besten?
Bei einem Wohnungskauf ist eine gemischte Finanzierung aus Eigen- und Fremdkapital normal. Den Schulden, die man damit eingeht, steht ja auch ein entsprechend hoher Wert gegenüber. Wie hoch der Fremdkapitalanteil maximal sein sollte, ist von der persönlichen und beruflichen Lebenssituation abhängig, als Faustregel gilt aber ein Eigenkapitalanteil von zumindest 25 Prozent.

Welche monatliche finanzielle Belastung kann ich akzeptieren?
Auch das ist natürlich von zahlreichen individuellen Faktoren abhängig. Die meisten Experten raten dazu, dass die monatliche Belastung maximal 30 Prozent des verfügbaren Einkommens erreichen sollte.

Welche Sicherheiten kann ich anbieten?
Die wichtigste Sicherheit beim Kauf einer Immobilie ist die Immobilie selbst und diese zählt auch zu den von Banken am meisten geschätzten Kreditbesicherungen. Die Zinsen für Hypothekarkredite (der Kredit wird mit einer im Grundbuch eingetragenen Hypothek besichert) sind daher auch deutlich niedriger als bei anderen Privatkrediten. Eine mit einer Hypothek vergleichbar gute Sicherheit stellen auch Ansprüche aus Lebensversicherungen dar. Wenn man eine Lebensversicherung belehnt und dafür nur eine entsprechend niedrigere Hypothek aufnehmen muss, kann man damit die Spesenbelastung verringern.

Wie hoch sind die Nebenkosten des Kaufs?
Beim Kauf einer Eigentums- oder Vorsorgewohnungen fallen in der Regel folgende Nebenkosten an (jeweils in Prozent des Kaufpreises):

  • 3,5 % Grunderwerbsteuer
  • 1,1% Eintragungsgebühr
  • 1,5 % Kaufvertragsserichtungsgebühr
  • 3,0% Maklerprovision
  • 4.500 EUR pauschal für Investitions- bzw.Ausstattungsberatung

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